Namibia Info
Namibia befindet sich im Südwesten Afrikas, begrenzt vom Atlantik, Südafrika, Botswana, Zambia und Angola. Es ist zweieinhalb mal so groß wie Deutschland, hat aber weniger Einwohner als Berlin, sodass in Namibia hauptsächlich die Weite und Menschenleere besticht. Es liegt außerhalb der Tropen und hat ein trocken-heißes Klima. Highlights wie der zweitgrößte Canyon der Welt (Fish River Canyon), die höchsten Dünen der Welt am Sossusvlei und der wildreiche Etosha National Park ziehen jedes Jahre viele Gäste an.
In der ehemaligen deutschen Kolonie hört man immer noch auch in den entlegensten Gegenden die deutsche Sprache. Amtssprache ist Englisch.
Visa
Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen für die Einreise nach Namibia kein Visum. Gleiches gilt für die Einreise nach Botswana und Südafrika. Für die Einreise nach Zimbabwe und nach Zambia wird jeweils ein Visum verlangt, welches an der Grenze ausgestellt wird. Das Visum nach Zimbabwe kostet US$30 Einfachvisum (single entry visa) bzw. US$45 für ein Zweifachvisum (double entry visa) und für ein Mehrfachvisum (multiple entry visa) US$55. Das Visum zur Einreise nach Zambia kostet US$50, als double und multiple entry visa US$80. Wer nur für einen Tagesbesuch nach Zambia einreist, um die Victoria Falls zu sehen, bezahlt US$20.
Bei der Ankunft in Namibia wird eine Aufenthaltsgenehmigung von bis zu 90 Tagen in
den Pass eingetragen. Es empfiehlt sich gleich bei Einreise zu kontrollieren, dass das Visum nicht
kürzer als die Aufenthaltsdauer in den Pass gestempelt wurde.
Der Pass muss noch mindestens sechs Monate über den geplanten Ausreisetag hinaus gültig sein.
Außerdem sollte er genug freie Seiten für die Ein- und Ausreisestempel enthalten. Für eine reine
Namibiareise ist eine Doppelseite ausreichend. Reist man noch nach Zimbabwe und Botswana,
sind vier freie Seiten Minimum.
Vom Pass und dem Flugticket sollte man unbedingt Kopien anfertigen und bei jemandem zu Hause hinterlegen, der diese im Notfall per Fax senden kann. Im Falle eines Verlustes sind die Kopien eine sehr große Hilfe bei der Beschaffung von Ersatz. Ein zweiter Kopiensatz sollte getrennt von den Originalen mitgeführt werden. Geht der Pass verloren, wendet man sich schnellstmöglich an die zuständige Botschaft oder ein Generalkonsulat.
Zeit
In Namibia gelten Sommer- und Winterzeit. Im Sommer (September – April)
ist Namibia Deutschland um eine Stunde voraus, im Winter (April – September) ist
Deutschland eine Stunde vor Namibia. Die Uhren werden am ersten Sonntag im
April und am ersten Sonntag im September umgestellt. Im Caprivi gilt durchgehend
die Sommerzeit.
Beste Reisezeit
Für Tierbeobachtungen ist vor allem die Trockenzeit von Mai bis November am
besten geeignet.
In den Monaten Mai und Juni sind weniger Urlauber unterwegs, während im Juli die
Hochsaison im Tourismus beginnt. Bis November sind viele Besucher im Land.
Wer vorhat in dieser Jahreszeit Namibia zu bereisen, sollte möglichst früh buchen.
Einige Unterkünfte sind schon mehr als ein Jahr im Voraus ausgebucht.
Ab Oktober steigen die Tagestemperaturen auf 30 – 35℃. In der Regensaison von
Dezember bis April zeigt sich Namibia - so der Regen wirklich kommt - in einem ganz anderen Bild als allgemein
bekannt – die Landschaft ist grün und mit bunten Wildblumen geschmückt.
Außer während der Dezemberferien, wenn es viele an die Küste nach Swakopmund
zieht, haben die namibischen Schulferien kaum Einfluss auf die Verfügbarkeit
der Unterkünfte.
Wer nach Südafrika reisen möchte, sollte die dortigen Schulferien in Betracht ziehen.
In den National Parks sind dann die Unterkünfte schon sehr weit im Voraus
ausgebucht. Von Juli bis September ist die Blütezeit des Namaqualandes. Wer dieses Schauspiel
erleben möchte, sollte frühzeitig buchen.
Weitere Informationen zu Namibia finden Sie unter: