Flugsafari an die Skeleton Coast
in 4 Tagen
Die Flugsafari zur spektakulären und berühmten Skelettküste in vier Tagen und drei Nächten beginnt und endet in Windhoek. Sie umfaßt die Skelettküste, die Formationen des Huab Riviers, Schiffswracks, Purros in der Hoarusib-Fläche, den Kunene und die Hartmann-Fläche im Kaokoveld.
1. Tag:
Um 10h00 Start vom Eros-Flughafenin Windhoek zu Ihrem Flug über Conception Bay an die Skelettküste. Der Kuiseb-Canyon mit den umliegenden roten Dünen bietet aus der Luft einen wahrhaft spektakulären Anblick. Auf Ihrem Flug sehen Sie auch das berühmte Wrack der "Eduard Bohlen" in Conception Bay. Nach dem Auftanken in Swakopmund geht es in geringer Höhe entlang der Skelettküste weiter nach Norden, über die Robbenkolonie bei Cape Cross hinweg. Es gibt ein leichtes Mittagessen unterwegs. Anschließend Weiterflug über die Wüstenlandschaft zu den Ugabformationen, über die bizarre Mondlandschaft mit ihren zahllosen schwarzen Gesteinsrücken, die einen scharfen Kontrast zu dem fast weißen Wüstenboden bilden. Vor hier geht es weiter zum Kuidas-Rastlager im Huabtal, wo Sie übernachten. In Fußnähe von diesem Rastlager gibt es uralte Felsgravuren zu besichtigen.
2. Tag:
Nach dem Frühstück fahren Sie im Geländewagen durch die von vielfarbig roten Lavagesteinen und gelben Sandsteinformationen geprägte Landschaft des Huabtales, wobei Sie die vielfältige Pflanzen- und Tierwelt dieses Gebietes kennenlernen. Dazu gehört die Welwitschia mirabilis, eine in der Namib endemische Wüstenpflanze mit nur zwei ledrigen Blättern, die sich nahezu perfekt an das unerbittliche Wüstenklima angepaßt hat. Nach dem Mittagessen im Kuidas-Rastlager fliegen Sie entlang der Küste nach Terrace Bay im Skelettküsten-Park. Die bedeutendsten, noch verhältnismäßig gut erhaltenen Wracks an diesem Küstenabschnitt sind die "Montrose" und die "Henrietta". Von Terrace Bay aus Fahrt im Geländewagen zu den "Brummdünen", die immer wieder ein aufregendes Erlebnis sind. Sie besuchen den mit vielfarbigem Achat-, Lava- und Granitgeröll bedeckten Strand. Sehenswert sind dort auch alte Walfischknochen, die oberhalb der Hochwassermarke verstreut liegen. Anschließend Weiterflug nach Norden. Übernachtung im Rastlager Purros im Tal des Hoarusib.
3. Tag:
Nach dem Frühstück unternehmen Sie eine Fahrt durch das Hoarusib-Tal und besuchen die nomadisch lebenden Himba. Mit etwas Glück begegnen Sie sogar den sogenannten Wüstenelefanten, die sich gern in diesem Rivier aufhalten. Nach dem Himba-Besuch fliegen Sie entlang der Skelettküste nordwärts bis zu dem ständig Wasser führenden Kunenefluß, der die Grenze zwischen Namibia und Angola bildet. Am Strand sind die Überreste der "Kaiu Maru" und verschiedene Wrackstücke älterer Segelschiffe zu sehen. Nach der Landung geht es im Geländewagen durch eine abwechslungsreiche Landschaft zu einer besonders schönen Stelle, wo es ein Picknick-Mittagessen gibt. Anschließend geht die Fahrt weiter durch die Berge und Dünen des Hartmanntales, das in den Kunene mündet. Dort erreichen Sie am Spätnachmittag das heutige Nachtquartier - das Kunene River Camp.
4. Tag:
In den frühen Morgenstunden unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem Kunene, der hier durch eine malerische Wüstenlandschaft fließt, wobei Vögel und auch Krokodile beobachtet werden können. Die Vogelwelt setzt sich hier zusammen aus Wasservögeln, die auf dem ständig vorhandenen Wasser leben, ausschließlich hier vorkommenden Wüstenvögeln aus den angrenzenden Wüstengebieten sowie Bewohnern der üppigen Ufervegetation. Nach dem Mittagessen Rückflug nach Windhoek, wo Sie am späten Nachmittag eintreffen.
Preise auf Anfrage
Programmänderungen vorbehalten.
Dort eingeschlossen sind die Unterkünfte mit den angegebenen Leistungen.
Nicht eingeschlossen sind nicht angegebene Verpflegungsleistungen, persönliche Ausgaben, Getränke, Flughafensteuern und Visakosten, alle Linienflüge sowie eigene und fremde Bankspesen der Zahlung per SWIFT (bitte den Überweisungsauftrag entsprechend ausfüllen).
Aufgrund der kalten Benguelaströmung herrscht an der namibischen Küste und entlang dem angrenzenden Küstenbereich ein gemäßigtes Klima. Deshalb können Safaris das ganze Jahr hindurch und an jedem Tag der Woche durchgeführt werden. Auf Wunsch organisieren wir Ihren Transport zum und vom Eros-Flughafen.
Die Safari-Gruppen bestehen aus mindestens vier und höchstens zehn Teilnehmern. Gruppen von mehr als zehn Personen werden in mehrere Kleingruppen aufgeteilt, die - soweit möglich - gleichzeitig reisen, aber in verschiedenen Rastlagern übernachten.
Eine Gruppe von ausreichender Größe kann ihren gewünschten Abflugtermin selbst vorschlagen. Sie werden dann umgehend benachrichtigt, ob an den von Ihnen gewünschten Tagen eine Safari durchgeführt werden kann.
Einzelpersonen und Paare, die selbst nicht genug Teilnehmer finden können, aber an einem bestimmten Tag abfliegen möchten, werden gebeten, uns dies auf jeden Fall mitzuteilen. Wir werden unser Möglichstes tun, um genügend Mitreisende zu finden. Alle Interessenten werden benachrichtigt, sobald eine Safari möglich wird.
Es besteht immer die Möglichkeit, daß sich Einzelreisende oder Paare noch bis zum Tage vor dem Abflug einer Gruppe anschließen können. Zögern Sie deshalb nicht, sich kurzfristig bei uns nach dem nächsten Abflugtermin zu erkundigen.
Da die Küste fast jeden Morgen vom Nebel verhüllt ist, starten die Flüge so, daß die Küste etwa eine Stunde vor Mittag erreicht wird.
Obgleich verschiedene Wildarten in den besuchten Gebieten vorkommen, ist das Hauptziel dieser Safaris nicht die Wildbeobachtung, sondern das Erleben der Freiheit, Schönheit und der unberührten Einsamkeit der Wüste.
Infolge des häufigen Nebels ist das Klima an der Küste sehr wechselhaft. Die Temperaturen fallen zwar niemals unter den Gefrierpunkt, aber es ist wichtig, Kleidung mitzubringen, die sich übereinander anziehen läßt (das "Zwiebel-Prinzip"), damit man sich den wechselnden Temperaturen rasch anpassen kann. Auch in den Sommermonaten ist es eher kühl als heiß. Ein Anorak ist deshalb zu empfehlen. Im Inland ist es zwar vormittags heiß, kühlt aber im Laufe des Nachmittags infolge des Seewindes ab.
Wegen der trockenen Luft, des klaren Nachthimmels und der dadurch bedingten schnellen Abstrahlung der Tageswärme sind die Nächte in der Regel kalt.
Die Unterbringung erfolgt in kleinen, aber komfortabel eingerichteten Igluzelten oder Holzhütten. Jedes Zelt/Hütte ist mit einer chemischen Toilette ausgestattet. Es braucht also niemand seine Unterkunft während der Nacht zu verlassen. Waschgelegenheiten mit Duschen befinden sich außerhalb der Zelte/Hütten. Alle Bedarfsartikel wie Bettzeug, Lampen, Taschenlampen, Spiegel, Waschschüsseln, Handtücher und Seife werden gestellt. Auch alle Lebensmittel, einschließlich frischer Früchte, Salate, alkoholfreier Getränke, Fruchtsäfte, Bier, Wein sowie einer reichhaltigen Auswahl anderer alkoholischer Getränke werden vom Safariveranstalter mitgeführt.
Die langen Strecken werden mit Kleinflugzeugen bewältigt. Daher werden alle Gäste gebeten, mit möglichst leichtem und kompaktem Gepäck zu reisen. Reisetaschen sollten aus weichem, biegsamen Material bestehen und maximal 10 kg wiegen (Kamera und Zubehör in Maßen ausgenommen). Sperrige Koffer aus starrem Material können nicht im Flugzeug verstaut werden. Bringen Sie nur Safarikleidung und Körperpflegemittel mit. In jedem Rastlager gibt es einen einfachen Wäschereidienst.
Alle Flugzeuge sowie erfahrene Piloten werden von einer zuverlässigen Charterfirma zur Verfügung gestellt. Flugzeuge, Rastlager und das Hauptbüro in Windhoek sind für die Dauer der Safari in ständiger Funkverbindung miteinander. Für Notfälle steht der Flug-Rettungsdienst AEROMED mit Sitz in Windhoek stets bereit.
Malaria kommt in der Wüste fast niemals vor. Besuchern wird jedoch empfohlen, die erforderlichen Vorsorgemaßnahmen treffen.
Die Safaris führen in besonders reizvolle und interessante Gebiete, die jedoch insgesamt wild, rauh und unentwickelt sind. Sie befinden sich weit von jeglicher Zivilisation, es gibt keine Infrastruktur und keine Wege. Ihr Reiseveranstalter verfügt über langjährige Erfahrung in dem Gelände, mit den Witterungsverhältnissen und den anderen Eigenheiten dieser Gebiete. Größtes Anliegen ist es, daß die Gäste die Safari genießen, dabei aber jederzeit vor Gefahr geschützt sind. Deshalb bleibt dem Veranstalter das Recht vorbehalten, das Programm oder den Ablauf einer Safari jederzeit zu ändern, um den Witterungsverhältnissen und anderen Gegebenheiten Rechung zu tragen.
