Tour Vorschlag


Pack Safari-Vorschlag für eine Mietwagenrundreise 2006
Namibias Norden bis in den Caprivi in 17 Tagen

Auf dieser mitreißenden Reise durch Namibias Norden erleben Sie die unendlichen Weiten der Namib-Wüste mit ihren Dünen und Geröllflächen. Den Kontrast dazu bieten die üppige Vegetation des Ost-Caprivi und die Wassermassen der Victoria Fälle in Zambia. Im Caprivi Zipfel können Sie authentisches Afrika erleben. Afrikas Tierwelt steht im Mittelpunkt der Reise. Etosha, Bwabwata und der Chobe National Park sind ganz unterschiedliche Lebensräume für afrikanische Elefanten, Löwen, Antilopen u. v. m.

1. Tag: Ankunft am Windhoek International Airport und Übernahme des Mietwagens. Fahrt nach Windhoek, Hauptstadt Namibias. Die Pension Palmquell liegt am Wasserberg in Klein Windhoek. Schon Jonker Afrikaner, der Begründer Windhoeks, und die erste Missionsstation nutzten die ergiebigen Quellen in diesem Gebiet und legten ertragreiche Gärten an. Die letzten Spuren dieser Zeit sind die riesigen Palmen im üppigen Garten der Pension. Trude und Fritz Pfaffenthaler bedienen ihre Gäste mit einer erfrischenden Herzlichkeit. Der große Pool der Pension ist beheizt. Außerdem steht eine Sauna zur Verfügung. Die Zimmer sind u. a. mit Klimaanlage und Fußbodenheizung ausgestattet.
Übernachtung und Frühstück in der Pension Palmquell.

2. Tag: Fahrt in Richtung Südwesten, über den einmalig schönen Spreetshoogte Pass in die Namib. Die Namib Desert Lodge liegt nördlich von Sesriem auf einer der schönsten Farmen Namibias am Fuße einer wunderbaren Dünenlandschaft. Der Sonnenauf- und Sonnenuntergang ist im schönsten Antlitz der Namib besonders eindrucksvoll, Fotografen finden hier geradezu paradiesische Lichtverhältnisse und Fotomotive. Während der Sundownerfahrt (optional) wird der Kontrast zwischen den etwa 18 Millionen Jahre alten versteinerten Dünen und den etwa 2–3 Millionen Jahre alten Sanddünen deutlich. Es ergeben sich fantastische Ausblicke von den hohen Dünen hinunter in die Ebene, die von einzelnen Granithügeln durchsetzt ist. Hier sind Stille und Zeitlosigkeit physisch erlebbar.
Abendessen, Übernachtung und Frühstück in der Namib Desert Lodge.

3. Tag: Heute besteht die Möglichkeit, die höchsten Dünen der Welt beim Sossusvlei zu besuchen. In den frühen Morgenstunden ist das einmalige Licht- und Schattenspiel während der Fahrt im Dünental bis zum Parkplatz am intensivsten zu erleben. Am Parkplatz versperren die Ausläufer der Dünen den Weg. Der Besuch der 5 km entfernten, eigentlichen Pfanne ist daher nur zu Fuß oder mit dem Allrad-Shuttle möglich. Bei der Rückfahrt liegt der 30 m tiefe Sesriem Canyon auf dem Weg.
Abendessen, Übernachtung und Frühstück wieder in der Namib Desert Lodge.

4. Tag: Fahrt an der Namib entlang, über Solitaire und durch den Kuiseb Canyon. Hier lebte der Autor des Buches „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“, Dr. Henno Martin, zweieinhalb Jahre lang. Anschließend geht es durch den Namib Naukluft Park, wo sich ein Abstecher zur uralten Welwitschia mirabilis auf der Welwitschia-Fläche und zur Mondlandschaft lohnt. Am Spätnachmittag Ankunft in Swakopmund. Die Pension „A la Mer“ liegt in Fußentfernung zum Meer. Tina und Jörn Stührenberg haben das alte legendäre Hotel übernommen, komplett renoviert und zu einem schönen Gästehaus umgebaut. Die Zimmer sind geschmackvoll mit Hand gefertigten Metallmöbeln ausgestattet.
Übernachtung und Frühstück in der Pension A la Mer.

5. Tag: Heute besteht die Möglichkeit, das kleine Küstenstädtchen zu erkunden und das Aquarium sowie das Museum zu besuchen. Zusätzlich kann ein faszinierender Rundflug über die Wüste und die Dünen und zu den Schiffswracks von Conception Bay gebucht werden. Außerdem besteht die Möglichkeit zu einem Ausflug nach Cape Cross oder nach Walvis Bay. In Walvis Bay empfehlen wir, an einer Rundfahrt im kleinen Motorboot durch den Hafen und die Lagune teilzunehmen. Es besteht die Möglichkeit, zwei verschiedene Delphinarten, Robben und natürlich Meeresvögel zu beobachten. An Bord wird außerdem ein Snack bestehend aus frischen Atlantikaustern, belegten Brötchen und südafrikanischem Sekt serviert. Ein weiterer empfehlenswerter Ausflug geht in die Namib-Wüste. Die etwa fünfstündige Tour führt zu besonders reizvollen Landschaften am Khan Rivier. Pflanzen und Tiere, die sich mit ihren Überlebensstrategien an die unsteten Klimaverhältnisse angepasst haben, sind zu beobachten. Durch die Mondlandschaft und das Swakop Rivier geht es zurück nach Swakopmund. Übernachtung und Frühstück wieder in der Pension A la Mer.

6. Tag: Weiterfahrt ins Inland, an der Spitzkoppe und am Erongo-Gebirge vorbei zur Gästefarm Etendero. Diese liegt bei Omaruru, auf halbem Weg zwischen Swakopmund und dem Etosha National Park. Die großzügigen und modern eingerichteten Gästezimmer bieten eine erholsame Atmosphäre. Im schön angelegten Garten befindet sich ein großer Swimming Pool, in dem man sich herrlich erfrischen kann. Das von riesigen Ana- und Kameldornbäumen bewachsene Rivier gleich vor der Haustür lädt zu Spaziergängen ein. Optional werden Rundfahrten über das Farmgelände, u. a. zu Felsmalereien angeboten. Beim Sundowner auf dem kleinen „Lallasberg“ bietet sich ein beeindruckender Rundblick – bei klarer Sicht ist sogar das Brandbergmassiv am Horizont zu erkennen.
Abendessen, Übernachtung und Frühstück in der Gästefarm Etendero.

7. Tag: Fahrt am Brandberg vorbei in Richtung Nordwesten. Das Doro !Nawas Camp liegt am Ufer des Aba-Huab Riviers mit weitem Blick in das zeitlos schöne Damaraland. Die besonderen Sehenswürdigkeiten dieses Gebietes, allen voran Twyfelfontein mit seinen Felsgravuren, befinden sich nur etwa 25 km entfernt. Die 16 komfortablen Zimmer fügen sich harmonisch in die Landschaft ein und bieten durch die Veranda und durch eine Plattform auf dem Dach optimale Ausblicke in die Umgebung und in den afrikanischen Sternenhimmel. Rundfahrten auf der Suche nach den Wüstenelefanten werden sowohl bei Tag als auch bei Nacht angeboten.
Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Doro !Nawas Camp.

8. Tag: Heute geht es über Outjo in Richtung Etosha National Park. Unterwegs können Sie einen Abstecher zur Vingerklip im Tal der Ugab-Terrassen, dem „Monument Valley“ Namibias, machen. Die Vreugde Gästefarm liegt nur 40 km südlich vom Andersson Tor des Etosha Parks. Die Gastgeber Elsie und Danie Brand kümmern sich persönlich um ihre Gäste und bieten eine sehr familiäre Atmosphäre. Vreugde hat nur fünf bequeme Doppelzimmer und einen herrlichen Garten, wo man sich auf dem grünen Rasen unter Palmen und anderen Schatten spendenden Bäumen wunderbar von staubigen Etosha-Tagen erholen kann.
Abendessen, Übernachtung und Frühstück in der Vreugde Guest Farm.

9. Tag: Zeit für ausgiebige Tierbeobachtungen im Etosha National Park auf der Suche nach Löwen, Elefanten, dem Eland (der größten Antilope), dem Damara-Dikdik (der kleinsten Antilope), Giraffen und vielem mehr. Wer das mäßige Essen in den Etosha Rest Camps meiden möchte, dem bereitet Elsie ein richtig gutes Picknick zum Mitnehmen.
Abendessen, Übernachtung und Frühstück wieder in der Vreugde Guest Farm.

10. Tag: Tierbeobachtungsfahrt quer durch den Etosha National Park bis nach Namutoni. Zum Sonnenuntergang geht es zur Mushara Lodge. Die Mushara Lodge liegt inmitten des afrikanischen Busches, nur 8 km östlich vom von Lindequist Eingang in den Etosha National Park entfernt. Mushara ist der Oshidonga-Name für den Blutfruchtbaum, der hier besonders häufig vorkommt. Die zehn Bungalows sind weitläufig in Form eines Hufeisens um das sehr große Schwimmbad angelegt. Der gepflegte Rasen ist eine Wohltat für das Auge. In der strohgedeckten Lounge befinden sich neben dem Restaurant auch ein gut ausgestatteter Souvenirshop, eine kleine Bibliothek und eine Bar mit Weinkeller.
Abendessen, Übernachtung und Frühstück in der Mushara Lodge.

11. Tag: Weiterfahrt am mystischen Otjikoto See vorbei nach Tsumeb und weiter über Grootfontein nach Rundu zur n’Kwasi Lodge. Unterwegs wird die Rote Linie, ein Veterinärzaun, der quer durch Namibia von Ost nach West verläuft, passiert. Nördlich davon entspricht Namibia plötzlich viel mehr dem quirligen Afrika, das man sich gemeinhin so vorstellt. Die n’Kwasi Lodge mit angenehmer, afrikanischer Atmosphäre liegt ganz im Norden Namibias am Okavango, dem Grenzfluss zu Angola. Die burische Gastgeberin Valerie Peypers bietet eine herzliche Gastfreundschaft und eine einfache, aber deftige Küche.
Abendessen, Übernachtung und Frühstück in der n’Kwasi Lodge.

12. Tag: Durch den West-Caprivi geht es heute bis zu den Popa Falls, die keine Wasserfälle, sondern Stromschnellen sind. Sie können eine Tierbeobachtungsfahrt im schönen Mahango Park, der heutzutage Teil des Bwabwata National Parks ist, machen. In diesem kleinen Park, der an der Grenze zu Botswana liegt, gibt es neben Elefanten und Büffeln auch die seltene Rappenantilope und Lechwe. Anschließend geht es durch den Caprivi, der dem Nachfolger Bismarcks, Reichskanzler Leo von Caprivi, seinen Namen verdankt, bis zur Mazambala Island Lodge. Diese liegt im Kwando im Ost-Caprivi auf einer Insel und besteht aus elf strohgedeckten, rustikalen Bungalows mit eigenem Bad. Das Hauptgebäude mit dem Restaurant ist auf Stelzen gebaut und ermöglicht so den Ausblick über das Überflutungsgebiet des Kwando. Von hier können spektakuläre Sonnenuntergänge beobachtet werden.
Abendessen, Übernachtung und Frühstück in der Mazambala Island Lodge.

13. Tag: Aufenthalt in Mazambala. Optional werden Pirschfahrten im Allrad im Bwabwata Park und Bootsfahrten auf dem Kwando sowie Wanderungen angeboten. Außerdem können Sie einen Ausflug mit einem Führer der Lodge zum 40 km entfernten Lizauli Village unternehmen. In diesem Dorf kann man die ehemaligen Lebensgewohnheiten der Mbukushu, eines der vielen Völker des Caprivi, kennen lernen, von denen sich einige bis in die heutige Zeit gehalten haben. Zum Beispiel wird der „Sangoma“, also der Medizinmann des Dorfes, Interessantes über die traditionelle Medizin berichten. Außerdem kann man Tänzen, ebenfalls Teil der Jahrhunderte alten Tradition der Mbukushu, beiwohnen.
Abendessen, Übernachtung und Frühstück wieder in der Mazambala Island Lodge.

14. Tag: Heute geht es nach Kasane in Botswana, dort Abgabe des Mietwagens. Die Chobe Safari Lodge liegt im Ort Kasane am Ufer des Chobe direkt am gleichnamigen Nationalpark, der für seine großen Büffel- und Elefantenherden bekannt ist. Die Lodge bietet Bootsfahrten auf dem Chobe an. Heute kann beispielsweise ein Sunsetcruise auf dem Chobe unternommen werden (optional).
Abendessen, Übernachtung und Frühstück in der Chobe Safari Lodge.

15. Tag: Zeit für intensive Tierbeobachtungen im Chobe National Park. Zu empfehlen ist mindestens eine Pirschfahrt im offenen Allradwagen am Vormittag, denn dann sind die meisten Antilopen, Raubtiere und verschiedene Vogelarten zu beobachten. Am Nachmittag bietet die Lodge eine Wildbeobachtungsfahrt per Motorboot auf dem Chobe an. In der offenen Flusslandschaft sind Hippos und Krokodile recht einfach aufzuspüren. Viele Antilopen finden sich am späten Nachmittag zum Trinken am Ufer des Flusses ein. Immer wieder ein ganz besonderes Schauspiel: Elefanten, die im Fluss ihr Bad nehmen. Auch vom Boot aus ist eine Vielzahl großer und kleiner Vögel zu beobachten, allen voran der Schreiseeadler (African Fish Eagle) mit seinem markanten Ruf.
Abendessen, Übernachtung und Frühstück in der Chobe Safari Lodge.

16. Tag:
Transfer nach Zambia. Das Zambezi Sun Hotel liegt in Livingstone, direkt am Zambezi im Mosi Oa Tunya National Park. Die berühmten Victoria Wasserfälle sind vom Hotel aus zu sehen. Die Zimmer sind afrikanisch-bunt eingerichtet und um den Swimming Pool angelegt. Direkt am Hotel befindet sich das Activity Centre, in dem alle Aktivitäten vom Hubschrauberflug, Riverrafting bis hin zum Bungeejumping gebucht werden können. Besonderheit ist der eigene Eingang zu den Wasserfällen, den Hotelbewohner kostenlos und so oft sie mögen in Anspruch nehmen können.
Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Zambezi Sun Hotel.

17. Tag: Transfer zum Victoria Falls Flughafen und Rückflug.



Programm- und Preisänderungen vorbehalten. Bitte beachten Sie unsere Bedingungen.

Die Preise für die Mietwagenrundreise können Sie der beigefügten detaillierten Aufstellung entnehmen.

Eingeschlossen sind die Unterkünfte mit den angegebenen Leistungen (siehe Preisliste) sowie das Fahrzeug. Nicht eingeschlossen sind Eintritte, nicht angegebene Verpflegungsleistungen, persönliche Ausgaben, Getränke, das Benzin, Flughafensteuern und Visakosten, alle Flüge sowie eigene und fremde Bankspesen der Zahlung per SWIFT.

Namibia ist ein einfach zu befahrenes, übersichtliches Reiseland. Da es ein großes Land ist und zu weiten Teilen aus Wüste besteht, sind jedoch mitunter viele Kilometer und lange Fahrzeiten in Kauf zu nehmen, um von einem Ort zum anderen zu gelangen. Für einen erholsamen Urlaub, bei dem Sie sich um nichts kümmern müssen, empfehlen wir, diese Reise mit Deutsch sprechender Reisebegleitung zu buchen. Während Sie eine unbeschwerte Zeit genießen, erhalten Sie jede Menge „Insiderwissen“: über die Menschen Namibias, über die Pflanzen am Wegrand, über die Berge und über den Regen, den sich hier jeder erhofft.

Preis brutto pro Person im Doppelzimmer
bei 6 Teilnehmern: N$27090
bei 4 Teilnehmern: N$33790
Einzelzimmerzuschlag brutto: N$3290
Gültig bis: 31.10.2006

Eingeschlossen in diesem Preis sind das Fahrzeug von Pack Safari mit den anfallenden Kosten, Deutsch sprechende Reisebegleitung/FahrerIn (in einer Person), Übernachtungen, Verpflegung und Eintrittsgelder laut Reiseausschreibung.
Nicht eingeschlossen sind Ausgaben persönlicher Natur wie z. B. Trinkgelder, Filme, Andenken, Medizin, Telefonate, im Reiseverlauf ausgeschlossene bzw. nicht angegebene Mahlzeiten, Getränke, Flughafensteuern und Visakosten sowie alle Füge.
Ebenfalls nicht im Preis enthalten sind eigene und fremde Bankspesen der Zahlung per SWIFT.

Dies ist ein Reisevorschlag. Gern erstellen wir Ihnen ein ganz individuelles, auf Ihre Wünsche, Vorstellungen und Ihr Budget abgestimmtes Angebot.


Zur Vorbereitung auf die Namibiareise und als Lektüre vor Ort empfehlen wir das Stefan Loose Travel Handbuch Namibia.



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